8. Extremer Krampulaus / Andino

Diesmal haben wir uns für unseren legendär-traditionellen Krampulaus etwas Besonderes einfallen lassen. Zu diesem Zweck haben wir uns im „Andino“, einem wohlbekannten Latino-Beisl, im 6. Bezirk eingemietet. Die perfekte Location für unser Vorhaben. Da wir diesmal mit drei Bands auftreten, ist natürlich einiges an Vorbereitungsarbeit notwendig. Unsere Jungs von Freiraum5 stellen dankeswerter Weise das Equipment und wir sind beim Transport behilflich. Unglaublich, was man mit richtigen Instrumenten alles braucht. Da loben wir uns unsere Luftgitarren. Um 19h30 ist alles montiert, eingestellt und abgestimmt und auch der Soundcheck erledigt. Gott sei Dank, denn „Kameramann“ Stevie ist schon etwas entnervt und die Meute möchte auch schon in den Saal. A bisserl begrüßen, in Schale werfen und los geht’s. Wir starten mit „Voigasrock“ und kaum ist dieser verklungen passiert Unglaubliches! Plötzlich stehen die Burschen von Freiraum5 auf der Bühne und zerstören auf brutalste Weise unsere Luftgitarren. Wos moch ma jetzt? Eh kloah, 1,2,3 Bier und ab geht die Post. Stefan, Smöre und Axxel unterstützt von Bernie von der Planet Family am Bass und unserem Polio am Keyboard sind die „Airguitarkillers“. Ein echter Hammer und dem zahlreich erschienen Publikum taugt‘s natürlich. Die Hütte ist zum Bersten voll, genau so haben wir uns das vorgestellt. Im Publikum treibt sich natürlich wieder unser Zuckerlmann als Krampulaus herum und teilt fleißig Stamperln aus. Unterstützt wird er diesmal von einem geflügelten (B)engerl, dass gleich die richtigen Zuckerl gegen die Alkoholfahne dabei hat. Der erste Teil dauert beinahe eine Stunde und ist ein voller Erfolg. Nach einer kurzen Pause starten wir, ganz dem Anlass entsprechend, mit roten T-Shirts und Weihnachtskopfbedeckung zusammen mit Helmut und Polio in den kurzen Unplugged-Teil. Während wir den „Verlierer“ zum Besten geben, schleichen sich die Herren von der Planet Family auf die Bühne und steigen mit Tempo in den Song ein. Es wird gerockt, dass das Andino erzittert. Die Zugabe bei „Rauch net im Wossa“ startet Helmut mit einem „biblischen Intro“ zum Niederknien. Jetzt ist die Bühne gerammelt voll und wir sind es, auf Grund eines intensiven Besuchs des Krampulaus bei uns auf der Bühne, auch. Den Abschluss bildet diesmal unser Krampulauslied im Reggae-Style Alle singen mit und es ist ein würdiges Finale unserer extremen Show. Wir sind happy, aber echt erledigt. Im Backstagebereich herrscht großes Gedränge und jeder sucht irgendetwas. Besonders Jimmy ist, ob des Verschwindens seiner „Spezialmarlboro“, völlig verzweifelt. Trotzdem wird natürlich gefeiert und die After-Show-Party findet erst um 3h00 ein Ende. Extreeeemen Dank an alle die zu diesem gelungen Festl beigetragen haben.