Dürnstein / Dürnstein NÖ
Die 3 Extremen
15h00 Charly/Gabi und Jimmy holen Stevie von Stockerau ab.
Heute geht’s mit der Harley - am Kremser Kino vorbei – bis nach Dürnstein. Es sieht nach Regen aus. Also hurtig voran. Und bis auf einen kleinen Regenguss knapp vor Krems schaffen wir es auch, fast trocken zu unserem lieben Unterkunftgeber Norli in Unterloiben. Wir haben kaum bei Begrüßungsbier und Kaffee Platz genommen, da öffnet der Himmel auch schon seine Pforten. Es waschelt gewaltig. Rechtzeitig zum Soundcheck lässt der Regen nach. Auf Grund des Unwetters hat die Bühne samt Technik etwas gelitten. Wir verschieben den Soundcheck und besuchen den Feuerwehrheurigen, um eine Kleinigkeit zu Essen. Nach dem wir noch einige Male zwischen Auftrittslocation, Feuerwehrheurigen und Norli herumgependelt sind, ist es um 21h00 soweit.
Wir, das heißt zwei von uns, donnern mit unseren Harleys zur Bühne. Der dritte folgt unauffällig, sprich geräuschlos nach. Wir bahnen uns den Weg durch die 3 Zuschauer auf die Bühne. Technik und Programm passen, lediglich der Zuschauerandrang hält sich in Grenzen. Das können wir, mit angelaufenen Sonnenbrillen und eingehüllt in Eisnebel aber nicht erkennen, und so spulen wir unser Programm in gewohnter Manier herunter. Bei der „wüden Melinda“ unterstützt uns eine angehende Braut auf der Bühne. Sie hat einiges drauf und wird jetzt vielleicht doch einen von uns heiraten. Nach dem Gig, Aftershowparty am Festgelände.
Danach fahren wir noch zum Feuerwehrheurigen auf eine Leberkässemmel und ein paar Getränke. 2h00 Die Harleys und wir sind wohlbehalten zu Hause gelandet. Anschließend Schlussbesprechung in der Gartenlaube.
3.8. 9h00 Tagwache.
Frühstück. Unser Unterkunftgeber hat eigens für uns eine Motorradweihe organisiert. Norli dürfte einmal Schätzmeister gewesen sein, denn er kann sehr genaue Angaben über zu Fuß zurückzulegende Distanzen machen. Trotzdem sind wir pünktlich bei der Feldmesse und so erhalten die „Red Fat“ und die „Black Attack“ samt ihren Fahrern die Segnung durch den Dorfpfarrer. Er war übrigens der Religionslehrer von unserem „lieben Freund“ Ferdi Fischer.
Dann gibt’s noch einen kurzen Frühschoppen mit Feuerflecken und Bier. Anschließend schwingen wir uns in den Sattel und reiten bei herrlichem Wetter Richtung Heimat.